Mittwoch, 08. April 2020

Newsarchiv

01.04.2020

Beantragung der Soforthilfe in Niedersachsen

Seit heute Nacht wird die NBank, ergänzend zur Corona-Soforthilfe des Landes, die medial bereits angekündigten zusätzlichen Mittel des Bundes für kleine Unternehmen, Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe bereitstellen.
Um die Auswirkungen der Corona-Krise für Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen abzufedern, hat der Bund ein Soforthilfeprogramm Corona aufgelegt. Dafür stellt der Bund den Ländern die notwendigen Mittel zur Verfügung. Niedersachsen hat sich entschieden, dieses Geld unbürokratisch weiterzugeben, um Selbstständigen und Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten schnell helfen zu können. Das Angebot des Bundes wird über die NBank an die niedersächsischen Zielgruppen weitergegeben. Zusätzlich wird der Kreis der Zielgruppe des Bundesprogramms um die Gruppe der Unternehmen mit bis zu 49 Beschäftigten durch das ein ergänzendes Programm des Landes Niedersachsen erweitert. Das Antrags- und Bewilligungsverfahren läuft in beiden Fällen über die NBank.

Alle Informationen zum jetzigen Ablauf finden Sie hier:

https://www.nbank.de/Blickpunkt/Covid-19-%E2%80%93-Beratung-f%C3%BCr-unsere-Kunden.jsp

Die Antragsformulare finden Sie weiterhin unter folgendem Link:

https://www.soforthilfe.nbank.de/


Mehr

März 2020

Corona aktuell: niedersächsisches Ministerialblatt vom 23.03.2020

die gestrige Allgemeinverfügung (s. Anhang) des niedersächsischen Gesundheitsministeriums stiftet große Unruhe und Unsicherheit.

Nach vielen Telefonaten mit den zuständigen Dezernaten im Gesundheitsministerium dürfen wir nun folgende Auslegung weitergeben:

„Die Allgemeinverfügung der Nds. Landesregierung vom 23.03.2020 „Soziale Kontakte beschränken anlässlich der Corona-Pandemie“ regelt, dass notwendige Tätigkeiten und Verrichtungen weiterhin zulässig sind. Hierbei handelt es sich auch um die Inanspruchnahme ambulanter oder stationärer medizinischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen (z.B. Arztbesuch, medizinische Behandlungen; Blutspenden sind ausdrücklich erlaubt) sowie der Besuch bei Angehörigen medizinischer Fachberufe Berufe, soweit dies medizinisch dringend erforderlich ist (z. B. Psycho- und Physiotherapeuten).

Ein Arzt sollte derzeit nur ein Rezept für eine therapeutische Behandlung ausstellen, wenn dies die gesundheitliche Situation erfordert, zum Beispiel um die Folgen eines Schlaganfalls zu minimieren. Das bedeutet, dass sich die gesundheitliche Situation durch ein vorübergehendes Aussetzen der Behandlung nicht verschlimmern sollte. Bei vorhandenen Rezepten bzw. laufenden Maßnahmen sollte der Physiotherapeut über die Notwendigkeit aufgrund seines Fachwissens selbst entscheiden, bzw. sich im Zweifelsfall noch einmal an den verordnenden Arzt werden.“

Update für Niedersachen (25.03.2020):
Heute morgen wurde uns vom niedersächsischen Gesundheitsamt bestätigt, dass der zusätzliche Vermerk "unaufschiebbar" auf den ärztlichen Verordnungen NICHT notwendig ist. Die Ärzteschaft darf wie gewohnt ihre Verordnungen ausstellen und die Therapeuten daraufhin tätig werden.

Eine schriftliche Äußerung dazu soll noch heute aus dem Ministerium kommen und insbesondere auch an die Gesundheitsämter verschickt werden.

 

Mehr

Login VPT Mitgliederbereich

VPT-Therapeutensuche

Aktuelle Mitgliederzeitung

VPT Mitgliederzeitschrift

Unsere Mitgliederzeitschrift

Weitere Informationen finden Sie auf www.vpt.de

Über 20.000 VPT-Mitglieder

VPT Landesgruppe

VPT Landesgruppe Niedersachen
Albert-Schweitzer-Str. 1 | 30880 Laatzen
Tel. 05 11 / 30 60 25 | Telefax 05 11 / 30 60 19
E-Mail: info@vpt-niedersachsen.de

Alle Landesgruppen im Überblick

Bildung zahlt sich aus

VPT Rechtstexte & Meldungsarchiv

Über 400 Literaturbesprechung und mehr als 700 Meldungen aus Recht und Praxis finden Sie in unserem Archiv auf www.vpt.de.